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News

Hier finden Sie unsere Newsartikel in der Übersicht.

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)

Aktuelles, Klimaschutz
Erstelldatum09.06.2026

Ausschreibung Jahresprogramm 2027

Die Energiekarawane zieht weiter durch Titisee-Neustadt

Die Energiekarawane ist eine Kampagne des fesa e.V. aus Freiburg, die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich in Titisee-Neustadt durchgeführt wurde. Im Rahmen der Kampagne erhalten Hauseigentümer:innen eine kostenfreie, einstündige Initialberatung vor Ort inklusive Rundgang durchs Haus, um Einsparpotenziale bei Gebäudehülle und Haustechnik aufzuzeigen. Als Kommune möchten wir damit unseren Klimaschutzzielen im Gebäudebereich näherkommen und die Hürde für Bürger:innen für eine Energieberatung senken.

Die Kampagne findet im Zeitraum Oktober 2026 bis Januar 2027 statt. Die Eckdaten und Termine sind wie folgt:

  • Auftaktveranstaltung: 21. Oktober, 19–20:30 Uhr (Kennenlernen und Netzwerken zwischen Berater:innen und Bürger:innen)
  • Aktionszeitraum: 21. Oktober – 6. Dezember (Terminvereinbarungen)
  • Beratungszeitraum: 22. Oktober – 31. Januar 2027 (Durchführung der Beratungen)

Fragen? Gerne melden unter klimaschutz(@)titisee-neustadt.de.

's Klima-Blättle

2026

Ausgabe 9 vom 17.09.2026
Ausgabe 8 vom 03.09.2026
Ausgabe 7 vom 20.08.2026
Ausgabe 6 vom 16.07.2026
Ausgabe 5 vom 19.03.2026
Ausgabe 4 vom 05.03.2026
Ausgabe 3 vom 19.02.2026
Ausgabe 2 vom 05.02.2026
Ausgabe 1 vom 22.01.2026

 

2025

Ausgabe 21 vom 18.12.2025 (PDF-Dokument, 825,48 KB, 13.03.2025) PDF-Dokument869,91 KB11.12.2025
Ausgabe 20 vom 18.12.2025 PDF-Dokument664,65 KB11.12.2025
Ausgabe 19 vom 27.11.2025 (PDF-Dokument, 571,89 KB, 14.11.2025) PDF-Dokument571,89 KB14.11.2025
Ausgabe 18 vom 13.11.2025 (PDF-Dokument, 798,80 KB, 14.11.2025) PDF-Dokument798,80 KB14.11.2025
Ausgabe 17 vom 30.10.2025 PDF-Dokument3,72 MB14.11.2025
Ausgabe 16 vom 16.10.2025 PDF-Dokument2,32 MB11.10.2025
Ausgabe 15 vom 02.10.2025 PDF-Dokument3,00 MB11.10.2025
Ausgabe 14 vom 18.09.2025 PDF-Dokument6,19 MB08.09.2025
Ausgabe 13 vom 04.09.2025 PDF-Dokument670,55 KB08.09.2025
Ausgabe 12 vom 21.08.2025 PDF-Dokument1,39 MB30.07.2025
Ausgabe 11 vom 24.07.2025 PDF-Dokument1,39 MB15.07.2025
Ausgabe 10 vom 10.07.2025 PDF-Dokument1,74 MB15.07.2025
Ausgabe 9 vom 26.06.2025 PDF-Dokument2,71 MB15.07.2025
Ausgabe 8 vom 12.06.2025 PDF-Dokument3,49 MB02.06.2025
Ausgabe 7 vom 29.05.2025 PDF-Dokument2,86 MB02.06.2025
Ausgabe 6 vom 15.05.2025 PDF-Dokument680,35 KB08.05.2025
Ausgabe 5 vom 01.05.2025 PDF-Dokument741,66 KB24.04.2025
Ausgabe 4 vom 17.04.2025 PDF-Dokument6,20 MB24.04.2025
Ausgabe 3 vom 03.04.2025 PDF-Dokument856,45 KB08.04.2025
Ausgabe 2 vom 20.03.2025 PDF-Dokument825,48 KB13.03.2025
Ausgabe 1 vom 06.03.2025 PDF-Dokument862,33 KB13.03.2025



 

Kompost vom RAZ in Titisee

In diesem Jahr startete die Kompostanlage Hochschwarzwald den Betrieb. Die Anlage wird durch das Personal des Regionalen Abfallzentrums Hochschwarzwald, kurz RAZ, in Titisee betreut. Im RAZ kann ab sofort Kompost gekauft werden. Erhältlich ist Kompost ausschließlich zu den regulären Öffnungszeiten beim RAZ in Titisee. Der Kompost wird dort nur offen verkauft. Transportbehälter können vor Ort erworben werden.

Der in der Anlage produzierte Kompost wird regelmäßig durch ein Labor überwacht und ist mit dem Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost e. V. ausgezeichnet. Qualitätskompost verbessert nachhaltig den Boden, spart Mineraldünger und verrin-gert den Einsatz von Torf. Die Ausgangsstoffe für die Kompostierung stammen von den Grünschnitt-Sammelstellen im Hochschwarzwald. Somit kann der Stoffkreislauf in Eigenverantwortung der Abfallwirtschaft Landkreis-Breisgau-Hochschwarzwald, kurz ALB, geschlossen und Grünabfälle regional verwertet werden.

Weiterführende Informationen zu zertifiziertem Kompost gibt es auf der Internetseite der Bundesgütegemeinschaft Kompost e. V. unter www.kompost.de.

 

Infokasten:

Humus- und Nährstoffdünger

Fertigkompost (0 - 25 mm)

Geeignet als Substratkomponente zum Torfersatz

Regional hergestellt aus nachhaltigen Rohstoffen

Erhöht die Wasserspeicherfähigkeit von Böden und verringert die Bodenerosion

Fördert die Humusreproduktion; hygienisch unbedenklich

Enthält alle essentiellen Haupt- und Spurennährstoffe

Preise

Fertigkompost

(Kleinmengen)

2,50 € / 50 Liter

Fertigkompost ab 1 m³

(maximal 2 m³ beim RAZ erhältlich)

45,00 € / m³

Kompostkübel (eckig oder rund)

9,- € je Stück

 

Kontakt:

Regionales Abfallzentrum Hochschwarzwald RAZ
Gewerbestraße 16
79822 Titisee-Neustadt
Telefonnummer: 07651/933383

Pressemitteilungen

Öffentliche Bekanntmachung gem. §12 Abs (3) Wärmeplanungsgesetz

Gemäß Wärmeplanungsgesetz §12 Abs (3) informiert die Stadt Titisee-Neustadt über die Durchführung der kommunalen Wärmeplanung von März 2025 bis voraussichtlich April 2026. Im Rahmen der Wärmeplanung werden u. a. gebäudespezifische Daten von Energieunternehmen und Schornsteinfegern erhoben. Zur Wahrung des Datenschutzes wurde zwischen der Kommune und dem Dienstleister ein Datenverarbeitungsvertrag geschlossen, der sicherstellt, dass erhobene gebäudespezifische Daten nach Beendigung des Projektes gelöscht werden.

Datensammlung zur kommunalen Wärmeplanung beginnt

Alle Kommunen benötigen eine Strategie, wie sie den Umbau zur klimafreundlichen Wärmeversorgung bis 2045 erreichen. Hierzu ist ein kommunaler Wärmeplan zu erstellen. Gemäß dem Wärmeplanungsgesetz muss ein solcher Wärmeplan für Titisee-Neustadt bis Ende 2028 fertiggestellt sein. Bereits in 2024 wurden für das Projekt Fördermittel vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie) bewilligt. Dabei geben sich die Gremien das Ziel einer Klimaneutralität bis 2040 vor.

Am Anfang eines solchen Wärmeplanungsprojektes steht die Datenerhebung (u.a. bei Energieversorgern und Schornsteinfegern), die in Titisee-Neustadt bereits jetzt beginnt. Anhand dieser Daten wird dann eine umfassende Bestandsanalyse des Wärmebedarfs und der Versorgungsinfrastruktur in der Kommune durchgeführt. Im nächsten Schritt wird in einer Potenzialanalyse untersucht, wo erneuerbare Energien eingesetzt werden können und wo Einsparmöglichkeiten bestehen. Mit den vorliegenden Daten aus Bestands- und Potenzialanalyse werden schließlich Gebiete identifiziert, die sich zukünftig für Wärmenetze oder dezentrale Energieversorgung eignen. Der gesamte Prozess wird von der Firma endura kommunal unterstützt.

„Häufig erwarten an Nahwärme interessierte Bürgerinnen und Bürger, dass aus dem Wärmeplan hervorgeht, in welchen Straßenzügen und wann genau das Netz gebaut wird. Aufgabe des Wärmeplans ist es aber vielmehr, Gebiete zu identifizieren, die nach verschiedenen Kriterien darauf hinweisen, dass sich hier ein Nahwärmenetz lohnen könnte“, verdeutlicht Jonathan Stephan, Projektleiter bei endura kommunal. „Liegt ein Eignungsgebiet vor, wird im nächsten Schritt eine umfassende und detaillierte Untersuchung durchgeführt. Nach Abschluss der Wärmeplanung kann es noch ein bis drei Jahre dauern, bis klar ist, welche Straßenzüge wann an ein mögliches Nahwärmenetz angeschlossen werden.“, erläutert Stephan weiter.

Viel Durchhaltevermögen auf dem Weg zur klimaneutralen Wärme

„Trotz der Dringlichkeit in der aktuellen Energiesituation darf die Planung für den Wärmenetzausbau nicht überstürzt werden“, erklärt Ruth Grimm, Klimaschutzbeauftragte der Stadt. Das Projektteam setzt auf eine gründliche Datenanalyse, um nachhaltige Lösungen für jedes Quartier zu gewährleisten. „Wir rechnen mit ersten Ergebnissen gegen Herbst“, so das Team weiter. Auch Bürgermeister Gerrit Reeker bestätigt: „Die Bürgerinnen und Bürger werden informiert, sobald uns zuverlässige Daten vorliegen.“