Leistungen

Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen beantragen

Eingliederungshilfe soll eine drohende Behinderung vermeiden oder eine Behinderung oder deren Folgen beseitigen oder mildern.

Eingliederungshilfe kann vor allem die folgenden Leistungen betreffen:

  • Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung
  • Heilpädagogische Hilfen für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen
  • Unterstützung in der Ausbildung und im Studium
  • Hilfen für die Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen)
  • Hilfen für die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft

Art:

Es sind sowohl Geld- als auch Sachleistungen oder persönliche Hilfen möglich.

Umfang:

Abhängig von

  • Art und Schwere der Behinderung und
  • Ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen.

Bei der Berechnung der Höhe der Eingliederungshilfe berücksichtigt die zuständige Stelle sowohl das eigene Einkommen als auch das von unterhaltspflichtigen Verwandten. Für die Eltern von volljährigen behinderten oder pflegebedürftigen Kindern gelten dabei Begrenzungen der Unterhaltspflicht nach § 94 Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII).

Sie können die Eingliederungshilfe auch als Persönliches Budget erhalten. Damit können Sie anstelle von Dienst- und Sachleistungen ein Budget wählen und Leistungen zur Teilhabe selbständig einkaufen und bezahlen. Üblicherweise erhalten Sie eine Geldleistung, in begründeten Fällen auch Gutscheine.

Hinweis: Das Persönliche Budget soll Ihren individuellen Bedarf decken. Es soll aber die Höhe der Kosten aller individuell festgestellten, ohne das persönliche Budget zu erbringenden Leistungen, nicht übersteigen.

Anspruch auf Eingliederungshilfe haben Sie, solange Aussicht besteht, dass das Ziel der Eingliederungshilfe erfüllt werden kann. Je nach Einzelfall kann das unterschiedlich lange sein.

Zuständige Stelle

das Sozialamt

Sozialamt ist,

  • wenn Sie in einem Stadtkreis wohnen: die Stadtverwaltung
  • wenn Sie in einem Landkreis wohnen: das Landratsamt.

Hinweis: Teilweise haben die Landkreise die Zuständigkeit auf größere Städte in ihrem Kreisgebiet übertragen. Wohnen Sie in einem Landkreis, kann Ihnen das Landratsamt oder die Gemeindeverwaltung Ihres Wohnortes die zuständige Behörde nennen.

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Persönlicher Kontakt

Heidrun Meyer

Behinderten- und Teilhabekoordinatorin

Telefon0761 2187 2910
Fax0761 2187 772910
Anja Kassa
Telefon0761 2187-2186
Aufgaben

Frühe Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche in den Kreisgemeinden Bötzingen, Breisach, Eichstetten, Gottenheim, Ihringen, Merdingen, Umkirch, Vogtsburg

Leonie Klom

Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
Fachstelle für Altenhilfe und Behindertenhilfe

Telefon0761 2187 2912
Karin Nußbaumer
Telefon0761 2187 2944
Aufgaben

Frühe Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche in den Kreisgemeinden Auggen, Badenweiler, Breitnau, Buggingen, Eschbach, Feldberg, Glottertal, Gundelfingen, Hartheim, Heitersheim, Heuweiler, Horben, Lenzkirch, Merzhausen, Oberried, Pfaffenweiler, Sölden, Staufen, Sulzburg, Wittnau

Mona Sucker
Telefon0761 2187 2964
Aufgaben

Frühe Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche in den Kreisgemeinden Au, Buchenbach, Ehrenkirchen, Eisenbach, Friedenweiler, Kirchzarten, Löffingen, March, Münstertal, Schluchsee

Tina Zimmerlin
Telefon0761 2187 2966
Aufgaben

Frühe Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche in den Kreisgemeinden Bad Krozingen, Ballrechten-Dottingen, Bollschweil, Ebringen, Hinterzarten, Schallstadt, St. Märgen, Stegen, Titisee-Neustadt

Daniela Dewald
Telefon0761 2187 2921
Aufgaben

Familiennamen Ka - Kn, La

Alexandra Dörr
Telefon0761 2187 2961
Aufgaben

Familiennamen C, G - Go, Hu - Hz

Thomas Dörr
Telefon0761 2187 2922
Aufgaben

Familiennamen Gr - Gz, W

Claudia Frank-Metz
Telefon0761 2187 2901
Melanie Jenne
Telefon0761 2187 2923
Fax0761 2187 772923
Aufgaben

Familiennamen Sch

Sabine Kott
Telefon0761 2187 2941
Aufgaben

Familiennamen I, M, U, Y

Monika Kromer
Telefon0761 2187 2942
Aufgaben

Familiennamen B - Bo

Carolin Krumpholz
Telefon0761 2187 2925
Aufgaben

Familiennamen A, J, O, St

Daniela Mauroy
Telefon0761 2187 2926
Aufgaben

Familiennamen E, Q, T

Peter Mersch
Telefon0761 2187 2962
Aufgaben

Familiennamen Le - Lz, R

Susanne Scharbach-Riesterer
Telefon0761 2187 2945
Aufgaben

Familiennamen H - Ho, X

Luise Stoll
Telefon0761 2187 2963
Stefanie Wolf
Telefon0761 2187 2965
Aufgaben

Familiennamen F, V, Z

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Voraussetzung ist, dass

  • Sie eine dauerhafte wesentliche Behinderung (körperlich, geistig oder seelisch) haben oder davon bedroht sind und
  • dadurch Ihre Teilhabefähigkeit am Leben in der Gesellschaft wesentlich eingeschränkt ist.

Verfahrensablauf

Vereinbaren Sie bei der zuständigen Stelle einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch. Dabei können Sie auch klären, welche Unterlagen Sie vorlegen müssen, da dies von Fall zu Fall verschieden sein kann. Wenn alle Unterlagen vorliegen, prüft die zuständige Stelle aufgrund Ihrer Angaben, ob bzw. in welcher Höhe Sie Eingliederungshilfe erhalten.

Nach der Prüfung Ihres Antrages erhalten Sie einen Bewilligungs- oder einen Ablehnungsbescheid.

Fristen

Stellen Sie Ihren Antrag so früh wie möglich  Eingliederungshilfe können Sie nicht für die Vergangenheit erhalten.

Erforderliche Unterlagen

Je nach Einzelfall sind verschiedene Nachweise erforderlich, beispielsweise

  • Einkommensnachweise (z.B. Rentenbescheide, Gehaltszettel)
  • Nachweise über Ausgaben
  • Vermögensnachweise (z.B. Sparbücher, Bausparverträge)
  • ärztliche Gutachten und Unterlagen.

Hinweis: Erkundigen Sie sich schon vor der Antragstellung bei der für Sie zuständigen Stelle, welche Unterlagen Sie vorlegen müssen.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat dessen ausführliche Fassung am 31.01.2018 freigegeben.

Kontakt

stadt@titisee.de

Telefon: +49 (7651) 206-0
Fax: +49 (7651) 206-290

Stadtverwaltung Titisee-Neustadt
Pfauenstr. 2-4
79822 Titisee-Neustadt

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