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Stadt Titisee-Neustadt

Erklärung in leichter Sprache

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"Kommunale Inklusionsvermittler und Kommunale Inklusionsvermittlerinnen“ im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Die kommunalen Inklusionsvermittlerinnen und Inklusionsvermittler (KIV) sind im Auftrag der Gemeinde tätig. Unter dem Slogan „Wir alle! Mit uns inklusiv.“ bauen sie in den jeweiligen Gemeinden Netzwerke und Strukturen auf.

Dadurch wird das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung verbessert. Die KIV sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für den Abbau von Barrieren und für die Vielfalt in unserer Gemeinde. Damit der Abbau von Barrieren aller Art gelingt sind sie „Ansprechpartner*innen“, die Bewusstsein für Vielfalt schaffen, den Abbau von Barrieren unterstützen und insbesondere dazu beitragen, dass Inklusion in den Köpfen gelingt.

Die Idee KIV in Gemeinden einzusetzen, entstand in der Akademie Himmelreich in Kirchzarten. Das Modellprojekt „Bürgerbewegung für Inklusion“ wurde von Oktober 2014 bis Juni 2017 durchgeführt.
Es wurde vom Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert.

Seit Juli 2017 werden die KIV in den Gemeinden durch den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, begleitet und koordiniert. Die Kommunale Behindertenbeauftragte Anke Dallmann ist Ansprechpartnerin, Beraterin und Unterstützerin der KIV vor Ort. Sie trägt die Belange der Inklusion aus den Gemeinden in die Verwaltung und in die Kommunalpolitik. In Kooperation mit der Akademie Himmelreich finden regelmäßige Netzwerktreffen und Fortbildungstage für alle KIV im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald statt. Diese werden vom Landkreis finanziert und dienen dazu, Erfahrungsaustausch zu ermöglichen, Synergieeffekte zu nutzen und die Kompetenzen der KIV zu stärken. Denn nur durch das gemeinsame Handeln aller Akteure in Gemeinden und Landkreis kann Inklusion zur Normalität werden!

Leichte Sprache: Inklusionsvermittler und Inklusionsvermittlerinnen der Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Die Inklusions∙vermittlerinnen und Inklusions∙vermittler
sind Personen, die für Inklusion zuständig sind.
Sie arbeiten im Auftrag der Gemeinde.
Sie bauen in den einzelnen Gemeinden Netzwerke auf.
Und sie bauen Möglichkeiten auf für Inklusion.
Dafür gibt es das Motto: „Wir alle! Mit uns inklusiv“.
Damit wird das Zusammenleben von Menschen
mit und ohne Behinderung verbessert.
Erklärung: Wir schreiben jetzt immer KIV für die Inklusions∙vermittlerinnen
und Inklusions∙vermittler. Das ist einfacher.
KIV ist die eigentliche Abkürzung von dem Wort „Kommunale Inklusions∙vermittler“.
Kommunal bedeutet alles, was mit Gemeinde zu tun hat.
Eine Kommune ist eine Gemeinde.
Die KIV sind Ansprech∙partnerinnen und Ansprech∙partner
für Fragen zur Inklusion.
Sie helfen Barrieren abzubauen.
Sie helfen zu einer Vielfalt in unserer Gemeinde.
Sie helfen insbesondere dazu:
Dass Inklusion in den Köpfen gelingt.
Das bedeutet: Dass für alle Menschen Inklusion selbstverständlich ist.
Die Idee KIV in Gemeinden einzusetzen,
entstand in der Akademie Himmelreich in Kirchzarten.
Dafür gab es ein Modell∙projekt „Bürger für Inklusion“.
Erklärung: Ein Projekt ist eine Aufgabe.
Sie wird meistens mit einer Gruppe umgesetzt.
Ein Modell_projekt ist eine Aufgabe, die ein Beispiel
für andere sein kann.
Damit sie von anderen nachgemacht werden kann.
Das Modell∙projekt „Bürger für Inklusion“
wurde von Oktober 2014 bis Juni 2017 durchgeführt.
Dafür gab es eine Förderung und Geld vom Land Baden-Württemberg.
Seit Juli 2017 werden die KIV in den Gemeinden
durch den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald begleitet.
Und die Arbeit wird miteinander abgestimmt.
Anke Dallmann ist die Behinderten∙beauftragte
für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.
Sie ist die Ansprechpartnerin für die KIV vor Ort.
Sie berät und unterstützt die KIV.
Sie trägt die Anliegen der Gemeinden
in die Verwaltung der Gemeinden.
Zum Beispiel: Jemand möchte, dass der öffentliche Busverkehr
mehr Busse für Rollstuhl∙fahrer anschafft.
Er sagt es Anke Dallmann.
Sie sagt es den zuständigen Personen in der Verwaltung
und dem Gemeinderat.
Anke Dallmann arbeitet mit der Akademie Himmelreich zusammen.
Es gibt regelmäßige Netzwerk∙treffen.
Und Fortbildungs∙tage für alle KIV im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.
Diese Treffen werden vom Landkreis bezahlt.
Sie sollen helfen Erfahrungen miteinander zu besprechen.
Damit können alle voneinander lernen, wie Inklusion klappt.
Und das Wissen der KIV wird immer besser.
Denn nur durch das gemeinsame Handeln
in den Gemeinden und im Landkreis
wird Inklusion normal.

Beratungsangebot der EUTB

Beratungsangebot der EUTB

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung Breisgau Hochschwarzwald und Freiburg (EUTB) bietet auch im Jahr 2022 wieder Beratung  für Menschen mit (drohender) Behinderung oder chronischer Erkrankung sowie Angehörigen, an.

Das Ziel der Teilhabeberatung ist die Stärkung der Selbstbestimmung der ratsuchenden Menschen. Viele Menschen mit Behinderung werden im Laufe ihrer Biografie mit komplizierten Anforderungen konfrontiert. Die Teilhabeberatung unterstützt dabei, eine Lösung auf Grundlage der eigenen Lebensvorstellungen zu entwickeln. 

Im Schwerpunkt stehen vor allem Anliegen zu Rehabilitations- und Teilhabeleistungen nach dem SGB IX, z.B. aus den Bereichen Wohnen, Bildung, Arbeit, soziale Teilhabe oder Mobilität. Zudem können auch Fragen zur Beantragung eines Schwerbehindertenausweises oder eines möglichen Pflegegrads, geklärt werden

Die kostenlose Beratung findet regelmäßig in Titisee-Neustadt und nach Vereinbarung, statt. 

Ort: Diakonisches Werk, Hirschenbuckel 3, Titisee-Neustadt.

Anmeldung: Silvia Geisslreither, Telefon: Telefonnummer: 0761-7699162-2 oder unter geisslreither(@)teilhabeberatung-bh-fr.de

Internet: www.teilhabeberatung-bh-fr.de

http://www.titisee-neustadt.de//leben-wohnen/soziales/leben-mit-beeintraechtigungen/-inklusion